Digitale Barrierefreiheit
Barrierefreiheit im digitalen Raum ist längst kein „Nice-to-have“ mehr – sie wird zur gesetzlichen Pflicht. Ab dem 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsgesetz im Rahmen des European Accessibility Acts (EAA) in Kraft und verpflichtet Unternehmen, ihre digitalen Services barrierefrei zu gestalten. Doch was bedeutet das konkret? Und warum lohnt es sich nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen, digitale Barrieren jetzt zu beseitigen?
Warum Barrierefreiheit für Ihr Unternehmen unverzichtbar ist:
1. Gesetzliche Verpflichtung: Ab Juni 2025 drohen Strafen
Das Barrierefreiheitsgesetz legt fest, dass digitale Produkte und Dienstleistungen für alle Menschen zugänglich sein müssen – einschließlich Personen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen. Unternehmen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, riskieren rechtliche Konsequenzen und Bußgelder.
2. Verbesserte Nutzererfahrung für alle
Barrierefreie Websites und Apps bieten nicht nur Vorteile für Menschen mit Einschränkungen. Eine klarere Struktur, verständliche Inhalte und eine intuitive Navigation optimieren die User Experience insgesamt. Unternehmen, die frühzeitig handeln, profitieren von zufriedeneren Nutzer:innen und einer höheren Conversion-Rate.
3. SEO-Vorteile und größere Reichweite
Suchmaschinen wie Google bevorzugen barrierefreie Websites in den Rankings. Klare Texte, Alternativtexte für Bilder und eine durchdachte Struktur sorgen dafür, dass Ihre Inhalte nicht nur für Menschen, sondern auch für Suchmaschinen leichter verständlich sind – was Ihre Sichtbarkeit verbessert.
4. Wettbewerbsvorteil durch Inklusion
Rund 15 % der Weltbevölkerung leben mit einer Behinderung. Wer digitale Barrieren abbaut, erschließt eine oft vernachlässigte Zielgruppe und stärkt gleichzeitig das eigene Unternehmensimage. Inklusion ist längst ein Qualitätsmerkmal, das sich positiv auf die Markenwahrnehmung auswirkt.
Die Accessibility-Analyse bringt Klarheit
Im Rahmen unserer Accessibility-Analyse betrachten wir Ihr digitales Angebot aus verschiedenen Perspektiven, um sicherzustellen, dass es den Anforderungen an das Barrierefreiheitsgesetz entspricht.
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Interaktive Elemente sind groß genug und leicht erreichbar
Unterstützung für Hoch- & Querformat
Unterstützung für VoiceOver (iOS) und TalkBack (Android)
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Klare und verständliche Sprache
Alternativtexte für Bilder, Icons und nicht-textuelle Inhalte
Untertitel und Transkripte für alle Video- und Audioelemente
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Barrierefreie Formulare und Eingaben
Wisch- & Bewegungsgesten ohne Barrieren
Keine unkontrollierten Animationen/flackernden Inhalte
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Überprüfung durch Tools und manuelle Tests
Identifikation von Optimierungspotentialen zur Verbesserung der barrierefreien Nutzer:innenerfahrung